Rosenschnitt

Gönnen Sie Ihren Rosen einen vitalisierenden Frühjahrsschnitt

Rückschnitt im Frühjahr
Schneiden Sie Rosen niemals im Herbst oder Winter zurück. Der richtige Zeitpunkt ist das Frühjahr, etwa zur Forsythienblüte, auch wenn dann bereits erste neue Triebe erschienen sind
Beet-, Edel- und Zwergrosen Strauchrosen

Schneiden Sie alle geschädigten, bräunlichen Triebe bis in das gesunde Holz zurück. Entfernen Sie dünne und schwache Triebe. Die Schnitthöhe variiert zwischen 15 und 30 cm über dem Boden. Auf jeden Fall sollten 5 kräftige Knospen pro Trieb stehen bleiben. Schneiden Sie die Triebe leicht schräg über einem nach außen weisenden Auge ab. Das Schnittgut danach aus dem Beet entfernen.


Einmalblühende Strauchrosen bleiben ungeschnitten. Entfernen Sie lediglich totes und krankes Holz. Nach der Blüte können Sie die Sträucher etwas auslichten. Beim Frühjahrsschnitt der öfterblühenden Strauchrosen lichten Sie alte Äste aus und schneiden Grundtriebe auf zwei Drittel der Trieblänge zurück. Nach der Blüte im Juni Verblühtes bis auf 1-2 kräftige Knospen zurücknehmen.


Hochstammrosen Kletterrosen
Entscheidend für die Art und Weise des Schnitts ist die Wachsform der aufveredelten Sorte. Straff aufrecht wachsende Sorten wie Beet-, Zwerg-, Strauch- und Edelrosen kräftig bis auf 3-5 Knospen, also auf zirka 10-20 cm zurückschneiden. Überhängend wachsende Rosensorten, zum Beispiel aus der Gruppe der Flächen- und Kletterrosen, nur leicht in Form bringen und etwas auslichten. Einmalblühende Sorten im mehrjährigen Turnus verjüngen. Einjährige Jungtriebe müssen dabei immer stehen bleiben. Sie sind die zukünftigen Blütenträger. Bei öfterblühenden Kletterrosen Triebe, die über 5 lahre alt sind, im Frühjahr entfernen. Binden Sie neue Langtriebe am Kletterspalier nach Möglichkeit waagrecht bis schräg fest, damit sie mehr Blütenknospen ansetzen.